Gemeinsamkeiten der 60er und 70er Jahre
Die 60er und 70 Jahre waren die Zeit der Hippies. Obwohl die Bewegung der Blumenkinder von einem Teil ihrer Anhänger bereits 1967 als beendet angesehen wurde, setzte sich der Trend bis in die späten 70er durch. Was ursprünglich der Wunsch nach einem humaneren, friedlicheren Leben war, wurde zur Jugendkultur. Mit Blumen bestickte oder bemalte Kleidung, lange Haare, Schlaghosen und Plateauschuhe wurden salonfähig.

Musikalisch war diese Epoche vielfältig. Rockmusik jeglicher Art, Folk und vom Reggae beeinflusste Musik verbreiteten harmonische Gefühle und friedliche Stimmung. Nach dem Motto der "freien Liebe" beherrschten Aufklärungs- sowie Erotikfilme die 60er und 70 Jahre. Aber auch gänzlich anders geartete Filme wie die Anfänge der auch heute noch begeisternden James-Bond-Reihe oder der an wundervollen Orten in der afrikanischen Savanne gedrehte "Hatari" lockten die jungen Menschen in die Kinos. An den Theatern und Opernhäusern folgte eine Uraufführung der anderen, sodass auch dem intellektuellen Geschmack genug geboten werden konnte.